Ich will mich nicht…

mit fremden Federn schmücken, das Zitat zum Blog kommt von meinem
lieben Freund Roland und er hat es auch gleich, weil ich seine alte Version nicht ganz so gelungen war, in ein Gutes Bild gesetzt:

Tja und ich? Ich will das schon ganz lange hier niederschreiben – mit meinen Gedanken und einer Idee zu “fremden Federn”, aber gut Ding will Weile habe, das gilt in diesem Falle auch für meine Gedanken zu den fremden Federn 😉 . Nein, Quatsch, mir ist es irgendwie untergegangen.
Und ich hoffe der liebe Roland wird mir verzeihen.

Gedanken zu fremden Federn, gerade im Internet, das ist ja gar nicht so schwer. Jeder, der in irgendeiner Form seine Gedanken im world wide web kund tut, egal ob es Skizzen, Gedichte, Geschichten, Noten oder Fotos sind, kennt das sicher: Sein Werk wird in leicht abgeänderter Form bei jemand anderem nicht nur erwähnt, nein, sehr oft sogar gleich verkauft.

Erstaunt bin ich dann, wenn ich auf so was stoße, dass die Leute sich keiner Schuld bewusst sind. Gerade weil ja viel über Urheberrecht, nicht nur im Netz, sondern auch in den Nachrichten und Zeitungen berichtet wird. Noch mehr erstaunt es mich, dann, dass diese Leute, die das Netz nutzen, um Geschäfte zu machen, genau das noch gar nicht mitbekommen haben.

Naja – ich freu mich ja, wenn meine Gedanken Anklang finden und ärgere mich nicht, wenn sie in privaten Blogs, auf Facebook oder ähnlichem geteilt werden und der Autor genannt wird. Ganz im Gegenteil, das darf ausdrücklich sein.

Sauer werde ich allerdings, wenn ich sehe, dass da Produkte mit meinen Gedanken erstellt werden, zum Verkauf angeboten werden von einem Händler, der die Gedanken nutzt um sie auf Spiegeln, Lampen etc anzubieten.

Wenigstens fragen hätte er können, auch wenn ich mich geehrt fühle, dass ihm meine Gedankenflüge gefallen.

Und wenn das mir kleinem Licht hier im großen weiten Netz schon passiert, wie geht es dann den “großen” und bekannten Leuchten?

Wenn sich alle ein wenig an die Sache mit dem “Eigentum” von Gedanken, Kunstwerken usw halten würden, dann bräuchten wir gar nicht über Upload-Filter zu reden. Tun wir aber, und leider entscheiden darüber auch noch Leute, für die das Internet nicht nur Neuland ist, sondern die sich mit diesem Medium überhaupt nicht wirklich auseinandersetzen wollen.

Schade, aber vielleicht denkt man in Zukunft einfach zweimal nach, bevor man sich mit Fremden Federn schmücken will.
Wenn etwas nicht bewusst zum Teilen (dafür gibt es ja die “Buttons”) freigeben ist, hilft manchmal einfach etwas ganz einfaches: um Erlaubnis bitten.

Mitfliegen ist schön, selber Fliegen, macht noch mehr Spaß.
Und auch das gelingt, wenn man einfach nachfragt.


Einen schönen Abend
wünscht Euch





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