{"id":1423,"date":"2011-10-20T18:54:55","date_gmt":"2011-10-20T18:54:55","guid":{"rendered":"http:\/\/sylviatubbesing.de\/Gedankenfluege\/?p=138"},"modified":"2018-09-07T21:49:31","modified_gmt":"2018-09-07T21:49:31","slug":"look-on-the-bright-side","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tubbsis.de\/?p=1423","title":{"rendered":"Look on the bright side &#8211; and don&#8217;t forget to smile"},"content":{"rendered":"<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/embed\/jHPOzQzk9Qo\" width=\"420\" height=\"315\" frameborder=\"0\"><\/iframe><\/p>\n<blockquote>\n<p>Menschen, die Dir ein Bein stellen und Dich zum Weinen bringen, gibt es in Deinem Leben schon genug. Such Dir Deine Freunde daher danach aus, ob Sie Dich zum Lachen bringen, selbst wenn sie Dir mal einen Tritt geben.<\/p>\n<p>\u00a9 Sylvia Tubbesing<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>&#8230; das Leben ist an sich ja schon ernst genug und mit Menschen, die das gesamte Schicksal der Menschheit auf ihren Schultern tragen und nicht mehr Lachen k\u00f6nnen, hatte ich in meiner Vergangenheit wirklich mehr als genug zu tun.<\/p>\n<p>Okay &#8211; okay manche Dinge im Leben laufen halt nicht immer so wie man es plant&#8230; man kann sich dann verr\u00fcckt machen &#8211; und allem und jedem die Schuld geben. Oder &#8211; genau&#8230; man macht was Verr\u00fccktes und wenn man nur l\u00e4chelnd oder gar pfeifend durch die Gegend geht.<\/p>\n<blockquote>\n<p>&#8222;Some things in life are bad,<br \/>They can really make you mad.<br \/>Other things just make you swear and curse.<br \/>When you&#8217;re chewing on life&#8217;s gristle,<br \/>Don&#8217;t grumble, give a whistle,<br \/>And this&#8217;ll help things turn out for the best, and&#8230;<\/p>\n<p>Always look n the bride side of life&#8220;<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Wer in solchen Situationen den Humor nicht ganz verliert, ist immer der St\u00e4rkere. Anstatt zu jammern, dass die Sonne nicht scheint &#8211; geh ich halt im Regen spazieren. Wenn ich nur rumsitze und jammer, wird sich in meinem Leben nichts \u00e4ndern. In Deinem \u00fcbrigens auch nicht.<\/p>\n<p>Und meine positive Einstellung, will ich einfach nicht aufgeben.<\/p>\n<p>Vorw\u00e4rts kommt man nur &#8211; wenn man anf\u00e4ngt sich fortzubewegen. Wie ist egal entweder man wagt kleine Schritte oder springt auf den ICE auf &#8211; je nach Situation ist letzteres die bessere Alternative als sich vom Zug \u00fcberfahren zu lassen \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Du fragst Dich, warum manche Menschen ihre Ziele einfach immer &#8211; f\u00fcr Dich anscheinend ohne Anstrengung &#8211; erreichen? Das ist ganz einfach. <strong>Sie geben nicht auf!<\/strong><\/p>\n<p>Ich gebe Dir ein Beispiel:<\/p>\n<p>Ich hab ein Ziel und sehe es schon vor meinem Auge. Ich nenne es einfach mal Utopia. Dich fasziniert dieses Ziel auch &#8211; aber da Du nur davon geh\u00f6rt hast, hast Du ganz viele Bedenken. Was man alles beachten muss, allein schon f\u00fcr den Weg dorthin. Wir diskutieren noch ein wenig und ich sag Adieu &#8211; weil ich der \u00dcberzeugung bin, dass ich nur erfahre,\u00a0 was mich dort erwartet, wenn ich losgehe. Ich kann davon weiter tr\u00e4umen, aber so werde ich es nie erreichen.<strong> Ich will dorthin, das ist mein Ziel.<\/strong><\/p>\n<p>Sicher w\u00e4ge ich auch ab, ich wei\u00df aber, dass nur \u00fcber eine Sache reden mich nicht weiterbringt &#8211; schon gar nicht n\u00e4her an das Ziel. Du rufst mir noch hinterher, dass so viele Hindernisse auf dem Weg sein k\u00f6nnen und Gefahren \u00fcberall lauern. Sicher, aber mit dem\u00a0 Argument d\u00fcrfte ich mich weder ins Bett legen (ich k\u00f6nnte morgens beim Wachwerden feststellen, dass ich w\u00e4hrend des Schlafens gestorben bin). Noch d\u00fcrfte ich einen Bissen zu mir nehmen (- sind doch schon\u00a0 Pr\u00e4sidenten fast an einer Brezel erstickt).<\/p>\n<p>Nun zieh ich also los&#8230; und Du entscheidest nach einer Weile&#8230; &#8222;ach ja ich geh wenigstens mal gucken. DAS klappt sowieso nicht, aber da m\u00f6chte ich doch bei der Niederlage dabei sein. Weil ich ja jetzt schon wei\u00df, dass alles schief geht.&#8220;<\/p>\n<p>Den Moment m\u00f6chtest Du Dir nat\u00fcrlich nicht nehmen lassen. Und Dein einziger Antrieb mir zu folgen ist der, mich versagen zu sehen. Aber nicht wirklich der Wunsch Utopia zu entdecken. Da Du aber alleine Angst hast rennst Du \u2013 bis Du mich erreichst. Du bist vollkommen atemlos und ich muss meinen Weg erst einmal unterbrechen. Ich wei\u00df nicht wirklich, ob ich froh bin Dich zu sehen. Geht mein Weg nun jammernd und langsamer voran. Ich frag mich warum ich Dir immer wieder aufhelfe. Zu mal Du mir st\u00e4ndig erkl\u00e4rst, dass ich daran schuld bin, dass Du nun auf diesem steinigen Weg bist und nicht auf Deiner gem\u00fctlichen Couch.<\/p>\n<p>Ich hab Dich nicht gezwungen mitzugehen. Und so steinig ist der Pfad in meinen Augen nicht. Du erkl\u00e4rst mir, dass die Dinge nicht positiv sind, dass es unm\u00f6glich ist Utopia zu erreichen und dass es nichts Gutes in Deinem Leben gibt. Nun &#8211; ich ich denke, <strong>wenn nichts positiv ist, ist das allein der Grund ein paar Dinge einfach zu \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Das geht nicht&#8220; sagst Du mir immer wieder,\u00a0 &#8222;und Utopia werden wir nie erreichen.Falls es das \u00fcberhaupt gibt. Du vielleicht, Du hast ja immer Gl\u00fcck in allem, was Du tust.Dir fliegt alles zu, aber ich?&#8220;<\/p>\n<p>Ich merke, dass ich von Deiner Stimmung angesteckt werde. Wieder mal wird mir klar,\u00a0 wie wichtig es ist, sich mit Leuten zu umgeben, die dieselbe Schwingung haben.\u00a0 Einen st\u00e4ndigen Pessimisten kann auch der hoffnungsloseste Optimist nicht \u00fcberzeugen,<strong> im Gegenteil<\/strong>. Ich merke, dass sich dieses negative Denken auf mein Gem\u00fct legt Ich sag Dir meine Meinung &#8211; und dass sich jeder f\u00fcr sein Leben irgendwann selber verantwortlich ist. Ja, Du hattest einen schwere Kindheit, dann die Krankheit, Deine Eltern sind an allem Schuld, wie ich die Leier kenne.\u00a0 Du schmollst&#8230;es ist Stille &#8212; aber die Art und Weise wie Du nun immer gebeugter und immer langsamer hinter mir her gehst &#8211; beeinflusst mich schon wieder.<\/p>\n<p>WARUM\u00a0 &#8211; kriege ich jetzt ein schlechtes Gewissen?<\/p>\n<p>Auch in diesem Punkt, wei\u00df ich heute, manipuliert das Negative eindeutig das Gute. Wir gehen also langsamer weiter und nach der n\u00e4chsten Biegung liegt vor uns ein gro\u00dfer Fluss. Eine Br\u00fccke ist weit und breit nicht zu sehen. Du meckerst, nun sind wir irgendwo im Niemandsland allein und kommen nicht weiter. Wir werden hier sterben. Dein Gejammer geht mir wirklich auf den Wecker. Anstatt gemeinsam nun eine L\u00f6sung zu finden. Wir sind ja immerhin zu zweit &#8211; obwohl ich allein sicher schon viel weiter gekommen w\u00e4re.<\/p>\n<p>&#8222;Wir k\u00f6nnten Schwimmen&#8220;- schlag ich vor.<\/p>\n<p>&#8222;Ja klar, wo Du genau wei\u00dft, dass ich kein guter Schwimmer bin. Ich w\u00fcrde das nie schaffen. Du sagst das nur, weil Du mich loswerden willst.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Fliegen w\u00e4re eine M\u00f6glichkeit.&#8220; \u00fcberlege ich &#8211; aber an ein Flugger\u00e4t zu kommen ist eher unwahrscheinlich.<\/p>\n<p>&#8222;Und selbst wenn&#8220;, w\u00fctest Du, &#8222;ich hab H\u00f6henangst. Ich w\u00fcrde nicht dar\u00fcber fliegen, selbst wenn hier ein Flugzeug st\u00e4nde. Das wei\u00dft Du genau.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ein Boot oder Flo\u00df bauen w\u00e4re eine Alternative,&#8220; \u00fcberlege ich weiter.<\/p>\n<p>Von Dir kommt sofort die passende Antwort:&#8220; Womit denn? etwa mit Deinem Taschenmesser? Wie lange willst Du den da dran sein. Ich kann Dir auch nicht helfen, Du wei\u00dft mein Kreuz &#8211; aber das hast Du sicher schon vergessen?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Gut, gut -&#8220; sag ich und stelle fest, wie mich diese Gejammere hemmt. Die ganze Freundschaft tut mir nicht gut und die Frage die sich mir stellt&#8211; ist das \u00fcberhaupt eine Freundschaft? Nach der vermeintlichen Zustimmung &#8211; zumindest scheinst Du die Worte so aufgefasst zu haben &#8211; l\u00e4chelst Du und erkl\u00e4rst mir:&#8220;Ich wusste, dass Du mich verstehst. Du bist doch der einzige Mensch auf der Welt, den ich habe. Lass uns wieder zur\u00fcckgehen. Und sei nicht traurig, dass Du Utopia nicht erreicht hast. DU hast es wenigstens versucht.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Nein&#8220; , sag ich zu Dir, dann k\u00f6nnen wir auch den Fluss entlang bis eine Br\u00fccke kommt.<\/p>\n<p>Und schon wieder jammerst Du &#8211; Deine F\u00fc\u00dfe tun Dir weh, Dein R\u00fccken sowieso und die ganzen Strapazen hast Du nur gemacht, wegen mir. Den weiten Weg zur\u00fcck ja&#8211; Utopia gibt es nicht &#8211;\u00a0 das sind Hirngespinste. Ich soll meine Plan aufgeben und ja die Freundschaft nicht wegen solcher Hirngespinste aufs Spiel setzen.Der Mensch ist nicht geboren, um gl\u00fccklich zu sein. Das ist Deine Meinung, die ich nicht teilen will. Ich schau auf Dich herab. Eigentlich hab ich nicht mal mehr Mitleid &#8211; dieses Gejammer geht mir nur auf die Nerven. Mein Entschluss steht fest. ICH geh weiter&#8230; bzw. ich schwimme, im schlimmsten Fall treib ich ab. Aber der Fluss ist nicht un\u00fcberwindbar.<\/p>\n<p>&#8222;Ich werde meine Weg finden,&#8220; sag ich zu Dir &#8211; &#8222;was Du machst ist ganz allein Deine Entscheidung. Ich bin losgegangen, um Utopia zu finden und ich werde es finden.Warum DU hier bist? Wei\u00df ich nicht, aber wenn Du willst kannst Du hier weiter sitzen und Dich selbst bemitleiden. Vielleicht findest Du auf diesem Weg ja Dein Gl\u00fcck.&#8220;<\/p>\n<p>W\u00e4hrend ich mich auf dem Weg zum Fluss machen h\u00f6re ich Dich zwar noch schimpfen. Von der Freundschaft scheint nur noch Hass \u00fcbrig geblieben zu sein. Ich wunder mich &#8211; h\u00f6re aber nicht mehr bewusst auf die Drohungen, die anfangs laut und deutlich hinter mir her t\u00f6nen. Doch: so nach und nach verhallt der Klang.<\/p>\n<p>Ich springe ins Wasser &#8230;.. und durchquere den Fluss.<\/p>\n<p>Jeder Schwimmzug &#8211; befreit. An der anderen Seite angekommen &#8211; dreh ich mich nicht einmal mehr um.<\/p>\n<p>Mein Weg geht weiter an mancher Wegkreuzung treffe ich auf Menschen, die in die gleiche Richtung wollen, Wir gehen ein St\u00fcck des Weges gemeinsam ohne den anderen zu behindern.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df ich werde mein Utopia erreichen.Warum? Weil es mein Wille, mein Wunsch und mein Ziel ist.Ich geh weiter &#8211; auch allein.<\/p>\n<p>DU aber w\u00e4rst ohne mich gar nicht von zu Hause fortgegangen. Und eigentlich bist Du nur mit, weil Du alles beim Alten lassen wolltest. Wenn man aber im Leben nichts wagt und dann auch noch die Verantwortung f\u00fcr sein eigenes Handeln auf andere abschiebt &#8211; kann man nie wirklich etwas erreichen. Au\u00dfer im Selbstmitleid zu zerfliessen.<\/p>\n<p>Okay, in einem Punkt hast Du sicher Recht: Das Leben ist Mist, wenn man es genau betrachtet ;).<\/p>\n<blockquote>\n<p>Life&#8217;s a piece of shit,<br \/>When you look at it.<br \/>Life&#8217;s a laugh and death&#8217;s a joke, it&#8217;s true.<br \/>You&#8217;ll see it&#8217;s all a show,<br \/>Keep &#8218;em laughing as you go.<br \/>Just remember that the last laugh is on you.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Die Frage ist aber, was mache ich aus dem Mist um mich herum? Als Kind war ich Meister darin aus Dreck wahre Kunstwerke zu bauen. Und manche Pflanze w\u00e4chst mit ein wenig Mist wesentlich besser.<\/p>\n<p>Die Frage ist doch, wie ich die Dinge betrachte und was ich aus der Situation mache.<\/p>\n<blockquote>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h6 data-ft=\"{&quot;type&quot;:1}\">Lebensk\u00fcnstler, sind nicht<br \/>die Menschen, die scheinbar ohne<br \/>Probleme durchs Leben gehen,<br \/>sondern, diejenigen, die den<br \/>dunklen Seiten im Leben noch ein<br \/>helles Grau oder gar einen<br \/>Farbtupfer abgewinnen k\u00f6nnen.<br \/>\u00a9Sylvia Tubbesing<\/h6>\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><strong>Eines wei\u00df ich&#8211;<\/strong><\/p>\n<p><strong>meinen Humor verliere ich nicht. Und solltest Du Recht behalten, dass ich Utopia nicht finde &#8211; hab ich bis zum Schluss ein L\u00e4cheln auf meinem Gesicht, denn ich habe gelebt!<\/strong><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<div>\n<div data-ft=\"{&quot;type&quot;:11}\"><strong><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/notes\/tubbsis-gedankenfl%C3%BCge\/r%C3%A9sum%C3%A9\/152267961520372\">R\u00e9sum\u00e9\u00a0<\/a><\/strong><\/div>\n<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"170\" src=\"http:\/\/tubbsis.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/eyes4-300x170.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2917\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"161\" height=\"75\" src=\"http:\/\/tubbsis.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/tubbsi-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-2846\"\/><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Menschen, die Dir ein Bein stellen und Dich zum Weinen bringen, gibt es in Deinem Leben schon genug. 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